Unser Angebot.


Wir sind ein interdisziplinäres und multinationales Experten Netzwerk, was es sich zum Ziel gesetzt hat Menschen, Technologie und Prozesse in einen harmonischen und sinnstiftenden Einklang zu bringen.

 

Wir arbeiten agil und bieten unseren Partnern Lösungskonzepte für komplexe Fragestellungen an, die wir im Rahmen von Workshops, Trainings und Coachings erarbeiten und umsetzbar machen.

 

Wir unterstützen Unternehmen beim identifizieren, optimieren und harmonisieren von Prozessen.


Technologie.

Wir verstehen Technologie als eine andauernde Veränderung, welche den Fortschritt in Bewegung hält, und Menschen dabei hilft sein Leben leichter zu machen. Technologie dient dem Menschen als Mittel zum Zweck, und ermöglicht Innovation.

Mensch.

Der Mensch steht im Mittelpunkt unseres denkens und handelns. Ein achtsamer Umgang mit seinen inneren und äußeren Ressourcen ist Grundvoraussetzung für erfolgreiche Veränderungen und langfristigen Erfolg.

Prozess.

Alles was wir tun erfolgt nach einem Ablauf, um möglichst reibungslose und gute Ergebnisse zu realisieren. Im Rahmen von Veränderungen müssen auch Abläufe betrachtet und gegebenenfalls angepasst oder abgeschafft werden.



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42 - keine Panik

Das schöne am älter werden ist, man redet sich jeden Tag ein es ist ja gar nicht so schlimm, und man steht heute an einem Punkt im Leben, an dem man (vielleicht) etwas erreicht hat, von dem man nie geglaubt hat, dass man es bis hierhin geschafft hat. Und ich kann sagen: auf mich trifft das zu. Und dafür bin ich dankbar. John Lennon war es glaube ich, der mal gesagt hat: "Leben ist das was passiert, während Du dabei bist andere Pläne zu machen." Aber in Wahrheit war es doch Henry Miller, Lennon hat geklaut (habe eben nochmal recherchiert), nichtsdestotrotz ist es ein schöner Gedanke, denn so ist es.

Nichts von dem was bis hierhin passiert ist war langfristig geplant. Es gab keine Strategie. Nur Taktik, bzw. heute muss man ja sagen Agil ! Mein Leben war sehr agil. Wenn ich mir anschaue, was bisher geschah, und vielleicht noch geschehen wird, so kommen mir Zweifel daran auf, ob Langfristigkeit ein tragfähiges Konzept der Evolution ist. Ok, über den Satz muss man erst mal nachdenken. Ich bin mir auch nicht sicher ob wir Menschen überhaupt langfristig denken können.

In meinem Leben gab es immer eine Konstante: Gelassenheit. Fragt mich nicht, aber es ist wie es ist. Stress ist mein Feind, und ich werde es nicht dazu kommen lassen, dass mich der Stress (anderer Menschen) stresst.

 

Wenn wir uns die aktuelle Entwicklung der kommenden nächsten industriellen Revolution anschauen, also die digitale Transformation, dann begegnet mir viel operative Hektik, gestresste Menschen, die sich abhetzen irgendwo ein gelobtes Land zu erreichen, in dem alles besser wird. ALLES. Wir müssen gar nicht mehr arbeiten, das machen dann Maschinen für uns.  Jedoch habe ich das Gefühl, dass das gar nicht so sicher ist. Was jedoch sicher ist: wir rennen, hetzen und sind ganz agil dabei ... ja wobei eigentlich ? Das kann mir immer nich keiner erklären. Wozu das alles ? Diese Geschwindigkeit. Vielleicht ist es notwendig um im Sinne der Evolution möglichst schnell den Exodus zu erreichen. Sprich, eine Zukunftsvision ist es, dass wir den Planeten irgendwann verlassen müssen, weil wir zu viele Menschen sind, und das Ökosystem kippt. Dann heißt es:

 

To boldly go, where no man has gone before..... (Star Trek, Gene Roddenberry)

 

Wo wir bei den Visionären wären. Elon Musk.

 

Menschen wie er inspirieren mich, denn sie sehen Dinge voraus. Sie gestalten die Zukunft in einem Maße, wie es wenige Menschen können. Entweder weil sie nicht können, oder weil sie nicht wollen. Ihm ist das egal, er macht es einfach. Einfach machen. Das ist ein in sich eine mehrfach deutbare Aussage. In allen Fällen trifft sie zu. 

 

Und irgendwie wiederholt sich auch alles, nur anders, und hier hat mein liebster Freund Goethe zurecht irgendwann folgende Aussage getroffen: "Es wurde schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem!" Musk tut das gleiche wie die Brüder Wright. Was hat man über die gelacht. Heute sitzen wir alle mit einer Selbstverständlichkeit im Flugzeug und bewegt uns von A nach B. Eine Selbstverständlichkeit. Wir werden auch irgendwann mit einer Selbstverständlichkeit von Erde zu Mars, und weiter reisen. Dessen bin ich überzeugt. Irgendwann per Anhalter durch die Galaxis reisen wäre mein größter Traum.

 

Eine Erkenntnis für mich. 

 

Es kommt nicht darauf an einzigartig zu sein, denn das sind wir ja schon per Definition, sondern es kommt darauf an zu sein, und etwas daraus zu machen. Und darin liegt für mich das besondere.  Egal ob jemand zuvor schon mal den gleichen Gedanken hatte, und die Wahrscheinlichkeit hierfür ist ja wirklich groß, aber Gedanken zu Worten und Taten werden zu lassen gibt mir die Zufriedenheit mich zu verwirklichen, zu realisieren - ECHT zu sein, DA zu sein. Gut, ich will es nicht zu philosophisch werden lassen, aber zumindest ist das meine aktuelle Haltung. Vielleicht lasse ich mich eines Tages auch dazu hinreißen zu sagen, was mich mein Geschwätz von gestern interessiert. Heute jedenfalls nicht. Morgen vielleicht.

 

Happy Day.

 

 

 

 

Wahrnehmung ist alles

Today was the absolute worst day ever

And don't try to convince me that

There's something good in every day

Because, when you take a closer look,

This world is a pretty evil place.

Even if

Some goodness does shine through once in a while

Satisfaction and happiness don't last.

And it's not true that

It's all in the mind and heart

Because

True happiness can be attained

Only if one's surroundings are good

It's not true that good exists

I'm sure you can agree that

The reality

Creates

My attitude

It's all beyond my control

And you'll never in a million years hear me say 

Today was a very good day

 

Now read it from bottom to top -- perception really is everything! 

Innovation und Werte - Teil 1

 Wohin, das Frage ich mich in den letzten Jahren des Öfteren, führt eigentlich die ganze Innovation die Menschen. Der technologische Fortschritt ist atemberaubend – beängstigend – schnell. Es lässt sich nicht mehr leugnen, dass es eine gewisse, und zwar keine geringe, Veränderung im Leben vieler Menschen geben wird. Eine Veränderung, die nicht mehr aufzuhalten ist. Um diesem Gedankengang folgen zu können hier ein kleiner Ausflug in die IT-Vergangenheit, welcher vielen in ähnlicher Art bekannt sein dürfte:

 

Vor etwa 20 Jahren, genauer gesagt im Jahr 1998, konnten Unternehmen wie SUN, HP, IBM u.a. Hersteller den Server Markt mehr oder weniger klar beschreiben und gewissermaßen unter sich aufteilen. Die Umsätze und die Gewinne waren planbar, es war ein sicheres Geschäft. Der weltweite Bedarf und Absatz gingen Hand in Hand. Unternehmen wuchsen, so auch die Server-Parks. Und je mehr Server es zu verwalten gab, desto mehr Mitarbeiter benötigte man dafür. Aber nicht nur in der Abteilung Server, sondern analog dazu auch  Netzwerk, Storage und Co.

 

Zu dieser Zeit wurde der Markt vor allem von RISC-UNIX Systemen dominiert. Highend-Server kosteten noch soviel wie ein Haus. IBM führte den Midrange-Markt mit einem Umsatz von ca. 5 Mrd. $ an, dicht gefolgt von Hewlett-Packard, die sich bei knapp über 4 Mrd. $ platzierten. SAP R/3 war stark im kommen, und trieb den Server Absatz deutlich spürbar in die Höhe, wenngleich 1998 Aufgrund der Asien Krise ein relativ schwaches Jahr war. Sogar Siemens und Compaq existierten noch auf dem Kuchendiagramm. Der Entry-Server Bereich, man bedenke, als Entry-Server galten Server unter 100.000 $, war die Spielwiese von DELL und SUN. Kennt noch wer Amdahl?

 

Dann gründeten 1998 ein paar Leute in Palo Alto die Software Firma VMware. Im Jahr 1999 verkündete VMware, man erwarte einen Umsatz von ca. 5 Mio. $

 

Zehn Jahre später, also genauer gesagt 2009, erschütterten Analysten den Markt mit der Nachricht eines weltweiten Rückgangs des Server Umsatzes um ca. 25%. Eine beachtliche Entwicklung, wenn man bedenkt, dass sich die TOP 5 Hersteller 90% des Marktes teilten. Dazu sei gesagt, dass sich zu diesem Zeitpunkt die Serverumsätze bereits mehr als 2 Jahre im Rückgang befanden. Erst 2014 verbesserte sich der Absatz wieder mit steigenden Stückzahlen. Der 2008 gestartete Abschwung benötigte also mehr als 6 Jahre um sich wieder etwas zu erholen. Das ist episch – zumindest in der Welt der Hersteller, die bis dahin ausschließlich „fette“ Jahre gewohnt waren. VMware hingegen veröffentlichte 2009 ein Jahres-Umsatz-Ergebnis von 2 Mrd. $ bei einem Wachstum von 18% im Vergleich zum Vorjahr.

 

Was war passiert? Nun, Innovation hat zugeschlagen. Mitten ins Gesicht der Etablierten. Die Server-Virtualisierung hat einen Paradigmenwechsel in der Welt der IT verursacht. Eine Softwarefirma hat die Hardware-Hersteller aus dem Paradies vertrieben. Die Umsätze schrumpften stark, und der Kampf um einen Platz auf dem Olymp der Hersteller kostet die Unternehmen empfindlich Margen – und am Ende auch zahlreiche Mitarbeiter. Für die IT Welt bedeutete die Innovation der Virtualisierung einen mächtigen Sprung vor allem in Richtung der Ergebnisverbesserung.

 

Was aber bedeutete diese Veränderung für den eigentlich wichtigsten Aspekt aller Unternehmen – den Menschen, konkret die Mitarbeiter von IT Organisationen. Positiv ausgedrückt wurde die Arbeit für viele IT Admins einfacher. Für Unternehmen hatte es zudem den Vorteil, dass man durch diese Innovation signifikant Kosten sparen konnte. CAPEX (Hardware Assets) und OPEX (in Form von Mitarbeitern).

 

Also gut, man könnte es an dieser Stelle auch noch positiver formulieren: viele nicht mehr benötigte Arbeitskräfte konnten andere Aufgaben zugeführt werden. De facto hieß das jedoch für die meisten: Außerhalb des Unternehmens. Nach vielen Jahren des „Erfahrung Sammelns“ ist für mich klar, dass Kosteneffekte (oder Business Case Justifikationen) sich im Wesentlichen nur durch zwei Faktoren erzielen lassen: billigste Einkaufskonditionen und Personalfreisetzung. Bisher hat kein erfahrener Mitstreiter oder Kunde widersprochen.

 

Das Versprechen von Innovation ist eng verbunden mit dem Geist der Veränderung, oder im Allgemein Sprech auch CHANGE.

 

Aber: Das wird sich dann für ganz viele ungefähr so anfühlen, wie einst in der Clique, die beschließt, dass sie eine tolle Reise unternehmen wird, und am Tag der Abreise teilt man Dir mit: „Du kannst nicht mit!“ Dann werden die Augen plötzlich ganz groß. Aber man hat doch noch bis vor kurzem kräftig mitgeplant, Routen erstellt, begeistert die Vorbereitungen unterstützt, teilweise auch viel persönliche Zeit und Energie investiert, und dann: die Offenbarung. Man gehört plötzlich nicht mehr dazu. Das Versprechen der meisten Innovationen ist es, die Leben der Menschen leichter zu machen. Und es stimmt, für viele Menschen wird das Leben leichter, aber wird es dadurch auch besser? Es widerspricht i.d.R. auch niemand, weil jeder glaubt sein Platz in der Clique ist sicher. Bis zu jenem Tag.

 

Geht der Gewinn von Innovation also zu Lasten von Werten?

 

Dieser Frage gehen wir in Teil 2 nach.

 

Text: B.Pieper und T.Baus

 

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Der Digitale Traum erwacht

Erinnern wir uns - als Neo erwachte, fand er sich in einer alptraumhaften Realität wieder. Er erkannte, dass sein Dasein nur einem Zweck diente - eine biologische Energiezelle zu sein, und zwar für die Maschinen die nun die Welt kontrollierten. Er erkannte, in welcher Wirklichkeit er existierte. Eine Wirklichkeit, die irgendwann von seinesgleichen geschaffen wurde. Er hätte nun zurückkehren können in die virtuelle Realität, in der er ein vergleichsweise einfaches Leben hatte. Allerdings erkannte er sehr schnell, dass es um viel mehr ging als um seine Existenz. Es ging um Selbstbestimmung, und um die Freiheit aller Menschen. Wie es so weit kommen konnte? Am Anfang stand das Versprechen ...


Das Versprechen - Technologie kann Menschen begeistern. Unmögliches möglich machen. Sie verbindet Menschen miteinander. Vernetzt sie. Befreit sie von schweren Lasten. Mit ihr werden Träume wahr. Kontinuierlich entstehen neue Geschäftsmodelle. Ihr Versprechen: Alles schneller und einfacher. Sie ist der Motor unserer Gesellschaft. Erinnern wir uns an den Apple Spot „1984“ – selten wurde das Versprechen so deutlich zum Ausdruck gebracht wie in diesen 30 Sekunden. Seitdem wurde es unendlich oft wiederholt. Und wir alle kennen diesen Grundsatz der Propaganda: erzählt man eine Lüge oft und laut genug, wird sie nach und nach zur Wahrheit. Und wenn wir von Propaganda sprechen, dann sollten wir eventuell einen heutzutage gängigeren Begriff nutzen: die Unterhaltungsindustrie.


Die Unterhaltungsindustrie - speziell die Computerbranche erlebt durch den Aufstieg der Online Games eine Renaissance von gigantischem Ausmaß. Allein in Deutschland erwirtschaftet die Gaming-Branche mit ca. 2,7 Mrd. Euro mehr als die Fußball Bundesliga. Im weltweiten Vergleich (ca. 85 Mrd. Euro) liegt der Umsatz in Deutschland bei etwa bei 2,5 % Marktanteil. Laut einer Bitkom Studie spielen ca. 42% der Menschen in Deutschland PC- bzw. Videospiele. Allein der Umsatz der Online Games in Deutschland betrug 2015 ca. 700 Mio. Euro. und hat ein jährliches Wachstum von mehr als 15%. Dieser Handel mit nicht-materiellen Gütern wird mit harter Münze finanziert, und er wächst. Spieler investierendem ihr Geld, um Ihre Avatare (Digitale Alter Egos) kosmetisch zu verändern oder Ihnen höhere Fähigkeiten zu verleihen, sie zu individualisieren. Sie verleihen ihnen eine persönliche Note. Der materielle Wert eines Avatars ist gleich Null, der emotionale Wert jedoch - unbezahlbar. Damit wären zwei Konstanten des menschlichen Verhaltens auch in der digitalen Welt bewiesen: der Wunsch nach Einzigartigkeit und der Wunsch nach Selbstverwirklichung.


Der Wunsch aktiv am (Spiel-) Geschehen teilzunehmen, und selbst ein Akteur zu sein ruht in nahezu jedem von uns – und nur wenigen ist es in der Realität vergönnt dies wirklich zu sein. Menschen wollen am Geschehen teilhaben, selbst wenn es für das „eigentliche Weltgeschehen“ keinerlei Bedeutung hat.


Eine These - Der Wunsch nach Selbstbestimmung und das Gefühl etwas beeinflussen zu können, gepaart mit einem Belohnungssystem, sowie der Möglichkeit zu agieren, ohne reale Konsequenzen fürchten zu müssen. Jemand zu sein, der man in der Realität niemals sein kann. Erfolg zu haben, auch unter schwierigen Bedingungen, und dennoch ohne Druck. Selbst die Geschwindigkeit bestimmen, mit der man voranschreitet. Den Sinn einer Handlung entdecken, und vieles mehr. Sich mit anderen in Form von öffentlichen Ranglisten zu messen, ohne Bloßstellung oder Entlassung zu fürchten. Der Wettbewerb, der Sieg und die Niederlage werden in der Gamer-Welt akzeptiert, aber im realen Leben sind dies Kategorien die über alles entscheiden können.


Was hat das mit Digitalisierung oder der sogenannten Digitalen Transformation zu tun ?


Die Gamification - In der Softwareentwicklungsbranche wird über neue Entwicklungskonzepte von Anwendungen unter Berücksichtigung der sogenannten „Gamification“ nachgedacht, mit dem Ziel das „spielerische“ Element, der Gaming-Branche einfließen zu lassen, um somit z.B. die Akzeptanz, sowie den Nutzen von Unternehmenslösungen zu verbessern. Gamification kann bei den Nutzern ein Gefühl erzeugen, welches allgemein auch als „Flow“ bekannt ist.


Ein Eintrag auf Wikipedia bezeichnet Flow als ein:


“...beglückend erlebtes Gefühl eines mentalen Zustandes völliger Vertiefung und restlosen Aufgehens in einer Tätigkeit („Absorption“), die wie von selbst vor sich geht – auf Deutsch in etwa Schaffens- bzw. Tätigkeitsrausch oder auch Funktionslust.“ 


Die Motivation - Nutzer wollen einen Anreiz haben um etwas zu tun. Allein eine intrinsische Motivation reicht nicht mehr aus, um ein langweiliges Programm zu nutzen. In der virtuellen Realität eines Onlinegames steigen die Schwierigkeitsstufen kontinuierlich an, die Belohnungen hierfür ebenso. Ein Gamer der Stufe 1 meistert erhält eine angemessene Belohnung, und ein Gamer der Stufe 10 meistert ebenso. Der Weg von Stufe 1 bis 10 beinhaltet messbaren und spürbaren Fortschritt, sodass mit jeder weiteren Stufe auch neue Fähigkeiten erlernt werden können, sozusagen Schritt für Schritt mehr Verantwortung auf den Gamer übertragen werden, und dieser neue Handlungsmöglichkeiten erschließen kann. Alles das geschieht im Flow Zustand. Insofern schafft Gamification zwei Dinge: 1) sie etabliert einen spielerischen Anreiz im Umgang Anwendungen und 2) macht Erfolge in Realtime messbar. Wer mal Kind war erinnert sich daran, dass spielen Spaß macht. 


Virtual Reality wird die nächste Revolution im Digitalen Zeitalter sein und es weiter fördern, und somit die Möglichkeit noch tiefer in beliebige virtuelle Welten einzutauchen. Ob es für ein „greater good“ dient ist und bleibt offen. Der Übergang zwischen einer digitalen „gameifizierten“ Wirklichkeit und der analogen Welt wird fließende Übergänge haben. Und eins ist klar, es wird Menschen geben, die vor der gleichen Entscheidung stehen werden wie einst Neo, und lieber die blaue Pille nehmen, statt die rote. Um der Wirklichkeit zu entfliehen. Nur welcher ? 


Neue Geschäftsmodelle - Wenn wir unsere Großeltern oder Eltern fragen, hätte es keiner für möglich gehalten, dass man ohne etwas zu besitzen, also quasi aus dem „Nichts“, Geld verdienen kann. Wer hätte jemals gedacht, dass eines Tages z. B. das weltgrößte Taxiunternehmen keine Taxis besitzt, oder der größte Filmanbieter keine eigenen Kinos, die größten Telefonanbieter keine eigene Infrastruktur mehr betreiben. Es sieht ganz danach aus, als erlebten wir eine erneute industrielle Revolution. Alles steht Kopf, oder wird zumindest in Frage gestellt. Der technologische Fortschritt macht im Moment Quantensprünge, und selbst Einsteins Theorie zu Gravitationswellen wurde bewiesen und eröffnet der Welt neue Wege. Alles geschieht in Highspeed, und für manche Menschen zu schnell. 


Der Ausblick – In der Zukunft werden viele Menschen von der Last Ihrer bisherigen Arbeit befreit, und können sich neuen, essentielleren Dingen widmen. Die Selbsterkenntnis, die Gesundheit und das Leben selbst werden neue Wichtigkeit erlangen. Re-Creation. Ob es dann noch ein selbstbestimmtes, oder ein wirklich erstrebenswertes Leben ist sei an dieser Stelle offen gelassen. Wir wissen es nicht. Doch die bevorstehende Zeit erfordert viel Kraft und Mut und den unbedingten Willen Veränderungen positiv zu sehen und mitzugestalten. Hören wir auf nur die Herausforderung und Gefahr zu sehen - es kann auch bedeuten, dass wir uns in ein Modell einer besseren Gesellschaften entwickeln. Einer Gesellschaft, die sich der Entwicklung, Erhaltung und Entfaltung der eigenen Spezies widmet, um in Galaxien vor zu dringen, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat. 


Das ist eine schöne Utopie.

  

Text: B.Pieper und T.Baus

 


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