Unser Angebot.


Wir sind ein interdisziplinäres und multinationales Experten Netzwerk, was es sich zum Ziel gesetzt hat Menschen, Technologie und Prozesse in einen harmonischen und sinnstiftenden Einklang zu bringen.

 

Wir arbeiten agil und bieten unseren Partnern Lösungskonzepte für komplexe Fragestellungen an, die wir im Rahmen von Workshops, Trainings und Coachings erarbeiten und umsetzbar machen.

 

Wir unterstützen Unternehmen beim identifizieren, optimieren und harmonisieren von Prozessen.


Technologie.

Wir verstehen Technologie als eine andauernde Veränderung, welche den Fortschritt in Bewegung hält, und Menschen dabei hilft sein Leben leichter zu machen. Technologie dient dem Menschen als Mittel zum Zweck, und ermöglicht Innovation.

Mensch.

Der Mensch steht im Mittelpunkt unseres denkens und handelns. Ein achtsamer Umgang mit seinen inneren und äußeren Ressourcen ist Grundvoraussetzung für erfolgreiche Veränderungen und langfristigen Erfolg.

Prozess.

Alles was wir tun erfolgt nach einem Ablauf, um möglichst reibungslose und gute Ergebnisse zu realisieren. Im Rahmen von Veränderungen müssen auch Abläufe betrachtet und gegebenenfalls angepasst oder abgeschafft werden.



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Veränderung

ÜBER VERÄNDERUNG - GEDANKENFRAGMENTE


Menschen sind seit Geburt an Veränderungsprofis - denn sie haben keine Wahl.


Aktuell ist das Streben nach Glück und die Job- und Lebenszufriedenheit der Menschen in vielen Kolumnen und Netzwerken hoch aktuell, wird wiederkehrend thematisiert und teilweise auch zelebriert.  Kaum ein Format beschäftigt sich nicht mit den Themen Veränderung bzw. Transformation, und „Veränderungsexperten“ jedweder Fachrichtung erklären uns die Gegenwart und die Zukunft eines zufriedeneren Lebens. Bezogen auf die beruflichen Aspekte unseres Lebens, muss sich dort unbedingt jeder Mensch die Frage stellen, ob Ihn sein Job glücklich macht. An manchen Stellen erfolgt regelrecht der Aufruf zum „in Frage stellen“ seiner aktuellen Situation und der inneren Zufriedenheit. Regelmäßige Sinnkrisen werden heraufbeschworen und ausgelöst, man könnte manchmal fast meinen wir haben alle den „falschen“ Job, bzw. die falsche Entscheidung getroffen. Schuld sind ja die Unternehmen, die Ihre Mitarbeiter emotional ausbeuten, und schlechte Führungskräfte, welche als trommelnde Agitatoren den Rhythmus der Unternehmenshierarchie wiedergeben. 


Wer nicht mitrudert, der wird ausgecheckt. Unternehmen stehen in der ständigen Kritik den Menschen, fast schon systematisch, krank zu machen und Ihn aktiv an seinem Erreichen von Glück, Sinn und Erfüllung zu hindern. 

Allem voran die Führungskräfte, und dabei handelt es sich meines Wissens nach durchaus nach wie vor in der Regel auch um Menschen, sehen sich regelmäßig in Frage gestellt, schlecht gemacht, und müssen dabei noch Freude empfinden ihren Job zu machen. 


Prophylaktisch werden Wertemodelle sowie Firmenkultur so verschrieben, dass der Placeboeffekt möglichst lange anhält. Nur mit dem Vorleben scheitert es manchmal, und dann ist es Zeit für Veränderung. 


Ich verfolge viele dieser Diskussionen, online, offline, inline, whatsoever.... und Stelle für mich fest, dass hier wieder mal eine Sau durch das Dorf getrieben wird, aber niemand weiß eigentlich so richtig warum!


CHANGE


Veränderung ist wichtig ! Warum ?

Ich muss stets bereit sein mich zu verändern ! Warum ?

Veränderung ist gut ! Warum ?

Wer sich nicht bereit erklärt mitzumachen ist doof ! Warum ?


Das sind in letzter Zeit Fragen, die sich in mein rebellisches Gehirn einnisten. Mir geht dieser fast schon mantrisch-verpflichtende Veränderungsgesang ganz schön auf die Nerven. Warum ? Weil viele mitsingen ohne sich Gedanken über den Text zu machen. Wir alle leben doch in ständiger Veränderung. Jeder Tag ist anders als der Tag zuvor. Dazu muss ich nur einen Blick auf die Spritpreise werfen +- 10 % jeden Tag. Oder das Wetter - heute schön, morgen regnets. Oder mich selbst im Spiegel anschauen.... na ja, lassen wir das. Auf der Metaebene betrachtet ist alles ein entropischer Prozess. Alles zerfällt. Langfristig gesehen. Das Leben ist tödlich, aber dieser Tatsache entsagen sich viele Menschen naturgemäß. Es ist natürlich schöner an das Leben zu denken, das hier und jetzt, statt an den Tod. Es ist eine verständliche Vermeidungsstrategie, wir ignorieren die Tatsache, das unsere hiesige Existenz  enden wird, bis zum Schluss. Wir wollen nicht wahr haben, dass es überhaupt ein Ende gibt. Todsicher ! Aus diesem Grund glaube ich auch, dass es vollkommen natürlich ist, quasi veranlagt, Veränderung zu vermeiden, solange es einem gut geht. 


Ich bin jedoch auch davon überzeugt, wenn ich in etwas einen Sinn erkenne, zum Beispiel in dem Ziel meine Leben dahingehend eine Bedeutung zu geben etwas zu hinterlassen, an das man sich erinnern kann, dann sieht die Sache doch schon etwas anders aus. Dann mache ich mit ! Das ist so ein bisschen wie auf den „legendären“ Partys unseres Lebens, an die wir uns auf jeden Fall erinnern. Das hat Spaß gemacht, ich habe mitgemacht, ich war dabei.


VERGLEICHEN FÖRDERT VERÄNDERUNG


Ich habe mal in meinem Lieblingsbuch Hectors Reise, oder auf der Suche nach dem Glück gelesen: „Vergleiche anzustellen ist ein gutes Mittel, sich sein Glück zu vermiesen.“ Warum schreibe ich das hier ? Weil ich glaube, dass wir uns in unserer Gesellschaft ständig vergleichen. Mit allem und jedem. Es ist quasi imminent. Wir lernen schon als Kinder uns in das System einzuordnen, zu funktionieren, weshalb es auch so wichtig ist viele Dinge auswendig zu lernen, damit alle den gleichen Wissensstand haben. Damit alles vergleichbar ist. Standards eben. Aber es gibt keinen Standard für zB Kreativität, Innovation oder das Leben. Irgendwann erkennen manche Menschen, dass sie nicht als Standard klassifiziert werden wollen. 


"STANDARD" - DEUTUNGSVERSUCH


Den Stellenwert, den „Standard“ oftmals hat, ist für diejenigen vergleichbar mit Durchschnitt, und der gilt als Mittelmäßig, und Mittelmaß ist nicht gut, also schlecht. Aus diesem Grund wollen wir uns auch gerne abheben bzw. vom Standard abheben - sprich: differenzieren. Damit bewegen wir uns gedanklich per se schon mal weg von der Mittelmäßigkeit, zum non-Standard. Für Differenzierung ist es notwendig sich anders aufzustellen als sie anderen. Dafür muss man sich verändern, et voilá, wir sind in ständiger Bewegung bzw. Transformation. Warum „transformieren“ wir uns also ? Weil wir anders sein wollen. Nämlich besser! Weil wir glauben, dass anders besser ist, und weil wir uns nicht mit dem Mittelmaß vergleichen lassen wollen. So langweilig sind wir nicht. Besser ist Vorsprung, ist beliebter - ist einfach Elite.


Nun, was im schleichenden Unbewusstsein abläuft, das läuft in Organisationen ganz offen ab. Man nennt es auch „Wettbewerbsvorteile“ erkennen, aufbauen und nutzen. Der USP, der Unique Selling Point, muss für andere Marktbegleiter unerreichbar sein. Insofern sind die Veränderungsprozesse, welche mit dem Mantra des Minnesang-Managements ständig intoniert werden der allgemeine Aufruf des besser-sein-müssens. Es müssen doch alle erkennen, wie sinnvoll Veränderung für den Shareholder (Aktionär) ist. Profitabilität, Marktvorsprung, Innovation, Dividende, und nicht zu vergessen Arbeitsplatzsicherheit. Das sind (Überlebens)wichtige Argumente der Transformationsagenten. Dafür muss man viel sein, vor allem „agil“.


Ein beginnender Changeprozess im Unternehmen ist der Startschuss für alle Sozialdarwinisten ;-) nicht aus Nächstenliebe, sonder aus Liebe zur Effizienz und zur Profitabilität. Damit das große Ganze überlebt, nicht der einzelne Mensch.


Ja, verwirrend für manche. Aber logisch.


Weil zB irgendeine Managementberatung der Exekutive mitgeteilt hat, dass sie im Vergleich zum Wettbewerb X % schlechter dastehen, und wenn sie sich nicht transformieren, sie bald in die Bedeutungslosigkeit abdriften. Die Galeere steuert quasi auf den Rand der Welt zu. Plötzlich herrscht Angst im Management, und die Welt droht unterzugehen. Kein Mensch hinterfragt die Notwendigkeit dieser Profitabilitätssteigerung auf Kosten der Menschen, die sich jahrelang in der Unternehmenskultur Zuhause fühlten. 


Es kommt natürlich schnell die Frage auf: Warum machen wir das ? Ach ja die Zahlen….


DIE REALITÄT IST DEIN ENDGEGNER


Leider ist es dann so, dass die Lebensverwirklicher, die Jäger nach dem verlorenen Glück und Sinnsucher unter den Kollegen plötzlich mit dem ultimativen Endgegner konfrontiert werden: der Realität. Und die Rahmenparameter, welche die Realität so mit sich bringt nimmt keine Rücksicht auf eine individuelle oder von Gesetzeslagen ermöglichte Lebensgestaltung. Dann ist es ja ganz nett, dass die Politik ein paar Blumenbeete des Arbeitsrechts an der stark befahrenen Autobahn des Fortschritts pflanzt, oder Raststätten der Elternzeit baut, in der Hoffnung Familienzusammenhalt zu fördern (bei gleichzeitigem Einkommensverlust und erhöhtem Jobrisiko) und glaubt dabei sozial zu sein. Es sind zarte Versuche den Menschen die unaufhaltbare und stetige Veränderung etwas angenehmer zu machen. Das wirkt wie Propophol - aber irgendwann eben auch nicht mehr.


Ja, es gibt einige wenige Menschen, welche die Superpower des sogenannten „Realitätsstörungsfelds“ besitzen, und die tatsächlich dazu in der Lage sind eine Delle ins Universum zu hauen - das sind so etwa 5-10 Menschen von 7 Milliarden.


Die meisten anderen folgen den Standards bzw. Massenglaubenssätzen der unterschiedlichen Kulturen und Gesellschaften, die sie so in der Schule gelernt haben, bis hin zu: „Du kannst alles schaffen, Du musst es nur wollen - Chakka !“


WOLLEN UND KÖNNEN


Es kann nicht jeder alles werden oder sein. Es gibt Ausnahmen, ja ! Bewundernswerte Ausnahmen, die und begeistern, inspirieren, staunen und träumen lassen. Die uns Hoffnung geben, das es möglich sein kann, wenn man es versucht. Aber es gibt keine Garantie, und schon gar kein per Geburt erlangtes Anrecht auf Glück. 


Diese Illusion baut aber der Veränderungsgedanke konsequent auf. Das Versprechen: danach wird alles besser sein. Ja ? Wirklich ? Und das wissen wir woher genau ? 


Wenn ich die mir bekannten Changemanager um mich herum frage: Wieviele Changes sind denn wirklich gelungen, und warum ? Dann ist die Antwort meistens ernüchternd. Viele Wollen es doch, aber kaum einer kann es. 


Größter Change Verhinderer sind im übrigen nicht die daran teilnehmenden Menschen, die ja per se alle Profis in der Veränderung sind ( ich erinnere hier an die Entropie ), sondern schlechte Kommunikation. Denn Kommunikation erfordert Zeit, und Zeit haben wir (vor allem im Management) in der Regel nie. Also her mit den Parolen, den Placebos und dem Erfolgsversprechen: Wir schaffen das ! Du musst es nur wollen.


Es ist meiner Meinung nach überhaupt keine Frage ob Menschen Veränderung wollen. Sie sind ja alle mittendrin. Ständig. Manche erkennen es nur nicht.

Dem Menschen zu unterstellen er sei nicht Veränderungsbereit ist eine grobe Untertreibung. Er ist aber eben instinktiv und von Natur aus nicht bereit sich dem Willen eines Individuums oder eines Systems zu unterwerfen, das mit seinen Plänen etwas erwirken will, was sich für Ihn nicht erschliessen lässt.


WAS SINN ERGIBT


Je mehr sich ein Mensch mit einer Sache identifiziert, desto eher ist er bereit sich für diese Sache einzusetzen. Wenn also der nächste Transformationsprozess angekündigt wird, macht man sich besser mal Gedanken darüber wie sehr sich die Menschen mit der Sache, der Kultur, dem Unternehmen identifizieren, und ob dies auch wirklich gelebt wird. Ein probates Messinstrument für eine Unternehmensführung sollte daher neben den klassischen Kennzahlen eben auch die Mitarbeiterzufriedenheit sein. Sind wir, was wir glauben zu sein.


Manchmal habe ich den Eindruck, als hätte ein Mitarbeiter überhaupt keinen Stellenwert, ausser funktionieren zu müssen, nach bestimmten Regeln und Vorgaben. Dabei ist es völlig egal welche Position der Mitarbeiter aktuell ausfüllt. Tayloristisch gesehen sinnvoll. Menschlich gesehen nicht. 


Wir sind alle empfindsame Wesen, wollen geliebt, gewertschätzt, und vor allem ernst genommen werden. Wir wünschen uns ein sinnerfülltes Leben. Sinn empfinde ich auch, wenn mein Gegenüber ab und zu sagt: Toll gemacht. Nur ist das positive Feedback bei vielen Menschen zu selten in Gebrauch. 


Was wir tun ist Teil eines Ganzen, und das ist mehr als die Summe seiner Teile. Manche Menschen vergessen das, und glauben daher Dinge verändern zu müssen. Weil sie übersehen, dass eigentich alles schon da ist, nur hat man es vergessen.

Intelligent Change


1N73LL1G3NC3
15 7H3
4B1L17Y
70 4D4P7 70
CH4NG3.

42 - keine Panik

Das schöne am älter werden ist, man redet sich jeden Tag ein es ist ja gar nicht so schlimm, und man steht heute an einem Punkt im Leben, an dem man (vielleicht) etwas erreicht hat, von dem man nie geglaubt hat, dass man es bis hierhin geschafft hat. Und ich kann sagen: auf mich trifft das zu. Und dafür bin ich dankbar. John Lennon war es glaube ich, der mal gesagt hat: "Leben ist das was passiert, während Du dabei bist andere Pläne zu machen." Aber in Wahrheit war es doch Henry Miller, Lennon hat geklaut (habe eben nochmal recherchiert), nichtsdestotrotz ist es ein schöner Gedanke, denn so ist es.

Nichts von dem was bis hierhin passiert ist war langfristig geplant. Es gab keine Strategie. Nur Taktik, bzw. heute muss man ja sagen Agil ! Mein Leben war sehr agil. Wenn ich mir anschaue, was bisher geschah, und vielleicht noch geschehen wird, so kommen mir Zweifel daran auf, ob Langfristigkeit ein tragfähiges Konzept der Evolution ist. Ok, über den Satz muss man erst mal nachdenken. Ich bin mir auch nicht sicher ob wir Menschen überhaupt langfristig denken können.

In meinem Leben gab es immer eine Konstante: Gelassenheit. Fragt mich nicht, aber es ist wie es ist. Stress ist mein Feind, und ich werde es nicht dazu kommen lassen, dass mich der Stress (anderer Menschen) stresst.

 

Wenn wir uns die aktuelle Entwicklung der kommenden nächsten industriellen Revolution anschauen, also die digitale Transformation, dann begegnet mir viel operative Hektik, gestresste Menschen, die sich abhetzen irgendwo ein gelobtes Land zu erreichen, in dem alles besser wird. ALLES. Wir müssen gar nicht mehr arbeiten, das machen dann Maschinen für uns.  Jedoch habe ich das Gefühl, dass das gar nicht so sicher ist. Was jedoch sicher ist: wir rennen, hetzen und sind ganz agil dabei ... ja wobei eigentlich ? Das kann mir immer nich keiner erklären. Wozu das alles ? Diese Geschwindigkeit. Vielleicht ist es notwendig um im Sinne der Evolution möglichst schnell den Exodus zu erreichen. Sprich, eine Zukunftsvision ist es, dass wir den Planeten irgendwann verlassen müssen, weil wir zu viele Menschen sind, und das Ökosystem kippt. Dann heißt es:

 

To boldly go, where no man has gone before..... (Star Trek, Gene Roddenberry)

 

Wo wir bei den Visionären wären. Elon Musk.

 

Menschen wie er inspirieren mich, denn sie sehen Dinge voraus. Sie gestalten die Zukunft in einem Maße, wie es wenige Menschen können. Entweder weil sie nicht können, oder weil sie nicht wollen. Ihm ist das egal, er macht es einfach. Einfach machen. Das ist ein in sich eine mehrfach deutbare Aussage. In allen Fällen trifft sie zu. 

 

Und irgendwie wiederholt sich auch alles, nur anders, und hier hat mein liebster Freund Goethe zurecht irgendwann folgende Aussage getroffen: "Es wurde schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem!" Musk tut das gleiche wie die Brüder Wright. Was hat man über die gelacht. Heute sitzen wir alle mit einer Selbstverständlichkeit im Flugzeug und bewegt uns von A nach B. Eine Selbstverständlichkeit. Wir werden auch irgendwann mit einer Selbstverständlichkeit von Erde zu Mars, und weiter reisen. Dessen bin ich überzeugt. Irgendwann per Anhalter durch die Galaxis reisen wäre mein größter Traum.

 

Eine Erkenntnis für mich. 

 

Es kommt nicht darauf an einzigartig zu sein, denn das sind wir ja schon per Definition, sondern es kommt darauf an zu sein, und etwas daraus zu machen. Und darin liegt für mich das besondere.  Egal ob jemand zuvor schon mal den gleichen Gedanken hatte, und die Wahrscheinlichkeit hierfür ist ja wirklich groß, aber Gedanken zu Worten und Taten werden zu lassen gibt mir die Zufriedenheit mich zu verwirklichen, zu realisieren - ECHT zu sein, DA zu sein. Gut, ich will es nicht zu philosophisch werden lassen, aber zumindest ist das meine aktuelle Haltung. Vielleicht lasse ich mich eines Tages auch dazu hinreißen zu sagen, was mich mein Geschwätz von gestern interessiert. Heute jedenfalls nicht. Morgen vielleicht.

 

Happy Day.

 

 

 

 

Wahrnehmung ist alles

Today was the absolute worst day ever

And don't try to convince me that

There's something good in every day

Because, when you take a closer look,

This world is a pretty evil place.

Even if

Some goodness does shine through once in a while

Satisfaction and happiness don't last.

And it's not true that

It's all in the mind and heart

Because

True happiness can be attained

Only if one's surroundings are good

It's not true that good exists

I'm sure you can agree that

The reality

Creates

My attitude

It's all beyond my control

And you'll never in a million years hear me say 

Today was a very good day

 

Now read it from bottom to top -- perception really is everything! 

Innovation und Werte - Teil 1

 Wohin, das Frage ich mich in den letzten Jahren des Öfteren, führt eigentlich die ganze Innovation die Menschen. Der technologische Fortschritt ist atemberaubend – beängstigend – schnell. Es lässt sich nicht mehr leugnen, dass es eine gewisse, und zwar keine geringe, Veränderung im Leben vieler Menschen geben wird. Eine Veränderung, die nicht mehr aufzuhalten ist. Um diesem Gedankengang folgen zu können hier ein kleiner Ausflug in die IT-Vergangenheit, welcher vielen in ähnlicher Art bekannt sein dürfte:

 

Vor etwa 20 Jahren, genauer gesagt im Jahr 1998, konnten Unternehmen wie SUN, HP, IBM u.a. Hersteller den Server Markt mehr oder weniger klar beschreiben und gewissermaßen unter sich aufteilen. Die Umsätze und die Gewinne waren planbar, es war ein sicheres Geschäft. Der weltweite Bedarf und Absatz gingen Hand in Hand. Unternehmen wuchsen, so auch die Server-Parks. Und je mehr Server es zu verwalten gab, desto mehr Mitarbeiter benötigte man dafür. Aber nicht nur in der Abteilung Server, sondern analog dazu auch  Netzwerk, Storage und Co.

 

Zu dieser Zeit wurde der Markt vor allem von RISC-UNIX Systemen dominiert. Highend-Server kosteten noch soviel wie ein Haus. IBM führte den Midrange-Markt mit einem Umsatz von ca. 5 Mrd. $ an, dicht gefolgt von Hewlett-Packard, die sich bei knapp über 4 Mrd. $ platzierten. SAP R/3 war stark im kommen, und trieb den Server Absatz deutlich spürbar in die Höhe, wenngleich 1998 Aufgrund der Asien Krise ein relativ schwaches Jahr war. Sogar Siemens und Compaq existierten noch auf dem Kuchendiagramm. Der Entry-Server Bereich, man bedenke, als Entry-Server galten Server unter 100.000 $, war die Spielwiese von DELL und SUN. Kennt noch wer Amdahl?

 

Dann gründeten 1998 ein paar Leute in Palo Alto die Software Firma VMware. Im Jahr 1999 verkündete VMware, man erwarte einen Umsatz von ca. 5 Mio. $

 

Zehn Jahre später, also genauer gesagt 2009, erschütterten Analysten den Markt mit der Nachricht eines weltweiten Rückgangs des Server Umsatzes um ca. 25%. Eine beachtliche Entwicklung, wenn man bedenkt, dass sich die TOP 5 Hersteller 90% des Marktes teilten. Dazu sei gesagt, dass sich zu diesem Zeitpunkt die Serverumsätze bereits mehr als 2 Jahre im Rückgang befanden. Erst 2014 verbesserte sich der Absatz wieder mit steigenden Stückzahlen. Der 2008 gestartete Abschwung benötigte also mehr als 6 Jahre um sich wieder etwas zu erholen. Das ist episch – zumindest in der Welt der Hersteller, die bis dahin ausschließlich „fette“ Jahre gewohnt waren. VMware hingegen veröffentlichte 2009 ein Jahres-Umsatz-Ergebnis von 2 Mrd. $ bei einem Wachstum von 18% im Vergleich zum Vorjahr.

 

Was war passiert? Nun, Innovation hat zugeschlagen. Mitten ins Gesicht der Etablierten. Die Server-Virtualisierung hat einen Paradigmenwechsel in der Welt der IT verursacht. Eine Softwarefirma hat die Hardware-Hersteller aus dem Paradies vertrieben. Die Umsätze schrumpften stark, und der Kampf um einen Platz auf dem Olymp der Hersteller kostet die Unternehmen empfindlich Margen – und am Ende auch zahlreiche Mitarbeiter. Für die IT Welt bedeutete die Innovation der Virtualisierung einen mächtigen Sprung vor allem in Richtung der Ergebnisverbesserung.

 

Was aber bedeutete diese Veränderung für den eigentlich wichtigsten Aspekt aller Unternehmen – den Menschen, konkret die Mitarbeiter von IT Organisationen. Positiv ausgedrückt wurde die Arbeit für viele IT Admins einfacher. Für Unternehmen hatte es zudem den Vorteil, dass man durch diese Innovation signifikant Kosten sparen konnte. CAPEX (Hardware Assets) und OPEX (in Form von Mitarbeitern).

 

Also gut, man könnte es an dieser Stelle auch noch positiver formulieren: viele nicht mehr benötigte Arbeitskräfte konnten andere Aufgaben zugeführt werden. De facto hieß das jedoch für die meisten: Außerhalb des Unternehmens. Nach vielen Jahren des „Erfahrung Sammelns“ ist für mich klar, dass Kosteneffekte (oder Business Case Justifikationen) sich im Wesentlichen nur durch zwei Faktoren erzielen lassen: billigste Einkaufskonditionen und Personalfreisetzung. Bisher hat kein erfahrener Mitstreiter oder Kunde widersprochen.

 

Das Versprechen von Innovation ist eng verbunden mit dem Geist der Veränderung, oder im Allgemein Sprech auch CHANGE.

 

Aber: Das wird sich dann für ganz viele ungefähr so anfühlen, wie einst in der Clique, die beschließt, dass sie eine tolle Reise unternehmen wird, und am Tag der Abreise teilt man Dir mit: „Du kannst nicht mit!“ Dann werden die Augen plötzlich ganz groß. Aber man hat doch noch bis vor kurzem kräftig mitgeplant, Routen erstellt, begeistert die Vorbereitungen unterstützt, teilweise auch viel persönliche Zeit und Energie investiert, und dann: die Offenbarung. Man gehört plötzlich nicht mehr dazu. Das Versprechen der meisten Innovationen ist es, die Leben der Menschen leichter zu machen. Und es stimmt, für viele Menschen wird das Leben leichter, aber wird es dadurch auch besser? Es widerspricht i.d.R. auch niemand, weil jeder glaubt sein Platz in der Clique ist sicher. Bis zu jenem Tag.

 

Geht der Gewinn von Innovation also zu Lasten von Werten?

 

Dieser Frage gehen wir in Teil 2 nach.

 

Text: B.Pieper und T.Baus

 

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